Fabian Reimanns Arbeiten umkreisen häufig mysteriös-skurrile Zusammenhänge um historische Ereignisse und Personen. Recherchiertes Text- und Bildmaterial findet Eingang in Arrangements aus skulpturalen Elementen, Fotografien, Collagen und Texten. Indem Reimann Faktisches und Fantastisches verknüpft, lässt er die Grenze zwischen Realität und Imagination verschwimmen und präsentiert seine eigene Version von Geschichte(n).
(GAK Bremen, mehr...)
Begründung der Jury zur Vergabe des Preises des Kunstverein Hannover 2010
Fabian Reimann überzeugte die Jury durch seine sensitive Beschäftigung mit dem Unfassbaren. Seine vielschichtigen Kombinationen aus gefundenem Bild- und Textmaterial und seine Auseinandersetzung mit den unterschiedlichsten Medien beweisen ein feinsinniges Gespür für das Skurrile und Unglaubliche der Realität, das er mit phantastischen Versatzstücken ergänzt und so die Grenzen zwischen Wirklichkeit, Wahrnehmung und Fiktion verschwimmen lässt.
Pressetext Kunstverein Hannover, 2010
Zentrales Ausgangsmotiv der Arbeiten von Fabian Reimann ist der Kalte Krieg und die vielfältigen, irrwitzigen und absonderlichen Geschichten, die sich zu dem zusammengesetzt haben, was heute „Geschichte“ heißt. (…)
siehe auch Michael Stoeber über "The Surveyor"